Bruschetta nicht nur als Antipasti

bruscettaBruschetta ist ursprünglich ein Arme-Leute-Essen, das aus Italien stammt. In der einfachsten Form wird Weissbrot angeröstet, mit etwas Knoblauch eingerieben, nach Geschmack gesalzen und gepfeffert und mit etwas Olivenöl beträufelt. In italienischen Restaurants werden nicht selten einige Scheiben Bruschetta mit Tomaten belegt als Antipasti gereicht.
 
 
Bruschetta kann man aber auch als richtige Mahlzeit ausgestalten. Wir kaufen ein Ciabatta Brot, die es mittlerweile in fast allen Supermärkten gibt. In einigen Supermärkten (z.B. Kaufland) gibt es auch Ciabatta mit eingebackenen Oliven oder Kräutern. Da kann man die Sorte je nach persönlicher Vorliebe wählen. Nun benötigen wir noch 500g Tomaten, eine Zwiebel, Basilikum, 1 Kugel Mozarella Käse und 1 kleines Päckchen Kräuterbutter (100g) und wer mag noch frischen Knoblauch.

Die Zubereitung geht denkbar einfach. Die Tomaten werden gewaschen und gewürfelt. Zum Tomatenwürfeln (und jede Art Gemüseschneiden) gibt es ein tolles Gerät, das diese ungeliebten Vorbereitungen auch für Kochmuffel sehr einfach macht. Es heisst Nicer Dicer Plus. Auf eine Auffangschale wird ein Deckel mit einer Art Gitterrost gesetzt, die Tomate halbiert, auf das Rost gelegt, dann der Deckel runtergedrückt und unten kommen gewürfelte Tomaten raus. Sauberer und schneller kann man Gemüse nicht schneiden. Gleichzeitig gibt es auch noch einen kleineren Rost für die Zwiebeln, die ja auch noch für das Bruschetta klein gewürfelt werden müssen. Die Anschaffung lohnt sich wirklich. Ich benutze das Gerät selbst und seitdem gibt es einmal im Monat Bruschetta, weil es wirklich schnell und einfach geht und natürlich auch lecker schmeckt.

Doch nun zur Zubereitung. Zunächst wird das Ciabatta Brot der Länge nach aufgeschnitten und mit Kräuterbutter beschmiert. Dann kommen beide Hälften in den Ofen bis die Kräuterbutter zerlaufen und das Brot leicht angeröstet ist. In der Zwischenzeit werden die gewürfelten Tomaten, die kleingeschnittene Zwiebel, der gewürfelte Mozarella Käse, der gehackte oder zerdrückte Knoblauch, die Gewürze und das Basilikum in einer Schüssel vermengt. Basilikum schmeckt frisch besser als aus einem Gewürzglas. Da empfehle ich, sich im Kühlschrank einen kleinen Vorrat an gefrorenen Kräutern zuzulegen. Die findet man in fast jedem Kühlregal, fertig gehackt und tief gefroren. Wir fügen also noch 2 Esslöffel gehacktes Basilikum hinzu.

Statt Mozarella kann man auch Schafskäse nehmen. Hier sind je nach persönlichem Geschmack verschiedene Variationen möglich.

Wenn das Brot leicht angeröstet ist, wird es aus dem Ofen geholt, mit dem vorher zubereiteten Tomatensalat belegt und wird dann warm serviert. Von einem Ciabatta werden je nach Hunger gut 2-4 Leute satt.

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